Splitboard – Powdern ohne Helikopter

Powder bis über’s Knie war für Snowboarder bisher hauptsächlich mit dem Helikopter oder mühsam mit Schneeschuhen möglich. Seit einigen Jahren gibt es nun aber schon Splitboard-Konstruktionen, mit denen man wie mit Tourenski auf die Berge wandern kann. Die neuen Modelle sind so ausgereift, dass man zwischen einem bequemen Aufstieg und einer rasanten Abfahrt keine Kompromisse mehr eingehen muss.

Probier’s doch mal aus! Folgendes gibt es zu beachten:
Ein Splitboard Set besteht aus

  • einem teilbaren Snowboard
  • einem Interface Standard = die “vorgefrästen Einkerbungen”. Hier hat sich der Standard von Voilé durchgesetzt.
  • einem Interface – Dies sind die Buckles, welche die Einkerbungen und die Bindung miteinander verbinden.
  • Tip und Tail Clips – Dies sind einfache Verschlüsse, die die Bretter zusätzlich zusammen halten.
  • einer Splitboard-Bindung
  • den Fellen, die unten aufgeklebt werden

Zu beachten ist, dass es unterschiedliche Systeme von unterschiedlichen Herstellern gibt.
D.h. nicht jede Bindung passt z.B. auf jedes Interface. Wenn du also ein Splitboard kaufen möchtest, musst du sicherstellen, dass es z.B.
– den Voilé Interface Standard hat
– du das Voilé Interface Kit kaufst
– du eine Bindung wählst, die mit dem Voilé Interface Kit kompatibel ist

Da dies etwas verwirrend sein kann, bieten viele Hersteller aber bereits komplette Sets an. Gute Infos zum Thema Splitboards, Bindungen, Interfaces, Shapes etc. findest du hier.

PRO TIPP:

Bei deinem Aufstieg mit dem Splitboard kommst du sicher etwas ins Schwitzen. Wechsle dein T-Shirt und packe es in einen ACAMAR Dry Bag um deine restlichen Sachen vor der Feuchtigkeit zu schützen.

Was gibt es noch zu beachten:

  • Es gibt unterschiedliche Splitboards für Männer und Frauen, die sich in der Länge und manchmal
    auch im Shape unterscheiden.
  • Genau wie “normale” Boards, haben auch Splitboards unterschiedliche Shapes und Materialien, je nach Einsatzfokus. So wählt man für schnell und sportliche Touren eher leichte Carbon Boards. Wenn der Fokus eher auf dem Powdern liegt, breite Boards für perfektes Schweben.
  • Es gibt zwar eigene Splitboard-Boots, allerdings reichen hier die normalen Snowboardboots völlig. Je steifer diese sind, desto mehr Druck bringst du auf’s Brett (dies gilt übrigens auch für die Bindung).

Bevor du dich nun gleich in den nächsten Laden stürtzt, leih dir für eine kleine Tour mal ein
Board von einem Freund oder einem Skiverleih. Google spuckt bei “Splitboard ausleihen” bestimmt
was passendes für dich aus.

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HIER SCHREIBT: Bernhard Pellny

Im Winter 2015 saßen wir an einer Steilküste und blickten aufs Meer. Wir waren gerade auf einem Roadtrip quer durch Südafrika. Das Dorf hinter uns bestand aus nur wenigen Häusern. Kein Geschäft, kein Restaurant. Ein kleiner, improvisierter Imbiss in einer Hütte, betrieben von einer lokalen Familie mit einfachsten Mitteln, war alles, was es dort gab. Und trotzdem fehlte uns nichts.

Dieser Tag war der Anfang vom Ende unseres alten Lebens. Wir gaben unsere sicheren Jobs bei Banken und Werbeagenturen auf und haben beschlossen die Welt zu erleben.

Mit unserem Magazin möchten wir dich ermutigen dein Leben aktiv zu gestalten. Du sollst immer öfter aus dem Alltag und der Routine ausbrechen, um Neues zu entdecken … und sei es auch nur für ein Tagesabenteuer in der Natur.

NORDKAMM Bernhard Pellny