Nie mehr Ski oder Board wachsen

Skiwachs

Tausende Aussteller präsentieren sich jedes Jahr auf der ISPO München. Von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden oft nur die großen und bekannten Brands. Eine Firma sticht für uns jedoch 2018 heraus. Es ist DPS (Drakes Powderworks), eine Firma, die sich auf Freeride und Powder Ski spezialisiert hat. Jedem Freerider bestimmt ein Begriff.

Die ganz große mediale Aufmerksamkeit haben sie noch nicht, doch was da auf uns zukommt, wird eine komplette Branche umkrempeln. DPS hat nämlich ein Wachs entwickelt, das nur einmal aufgetragen wird, und dann soll es ein ganzes Ski- und Boardleben drauf bleiben.

Dem neuen Wachs wurde der klingende Name “PHANTOM” gegeben und basiert auf einer neuartigen Polymerstruktur. Die Idee kam Stephan Drake, dem Gründer von DPS, beim genaueren Betrachten einer Tube Ketchup. Die Antwort auf die Frage, warum sich diese klebrige Masse so leicht vom Rand löst, könnte auch die Antwort auf ein Problem sein, welches wir alle nur allzu gut kennen. Nämlich: “Wie kann man einen Skibelag behandeln, sodass er dauerhaft und für alle Schneeverhältnisse optimal funktioniert?”

Mit dieser Fragestellung beauftragte DPS ein paar Chemiedoktoranten. Einer von ihnen hat es tatsächlich geschafft, ein Wachs zu entwickeln, das nur einmal aufgetragen werden muss. Anschließend sollte es noch für mehrere Stunden in der Sonne einwirken – doch dies sollte in der Regel machbar sein.

Eine kritische Bemerkung gab’s dazu noch von einem skandinavischen Zuhörer, mit dem Hinweis, dass in den nordischen Wintern mehrere Stunden Sonne am Tag in vielen Regionen nicht möglich sind. Für dieses Problem soll es aber “Lichtbänke” geben, mit denen das gleiche Ergebnis erzielt werden kann.

Mehr Infos zu diesem Thema findest du hier.

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Beim Powdern solltest du besonders darauf achten, dass in deinem Rucksack alles trocken bleibt. Schau dir mal unsere ACAMAR Dry Bags an. Diese sind ultraleicht und schützen dein Equipment vor Feuchtigkeit.

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HIER SCHREIBT: Bernhard Pellny

Im Winter 2015 saßen wir an einer Steilküste und blickten aufs Meer. Wir waren gerade auf einem Roadtrip quer durch Südafrika. Das Dorf hinter uns bestand aus nur wenigen Häusern. Kein Geschäft, kein Restaurant. Ein kleiner, improvisierter Imbiss in einer Hütte, betrieben von einer lokalen Familie mit einfachsten Mitteln, war alles, was es dort gab. Und trotzdem fehlte uns nichts.

Dieser Tag war der Anfang vom Ende unseres alten Lebens. Wir gaben unsere sicheren Jobs bei Banken und Werbeagenturen auf und haben beschlossen die Welt zu erleben.

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NORDKAMM Bernhard Pellny