Rise&Fall – Vier Leute, ein Team, kein Erbarmen!

Das Rise&Fall in Mayrhofen, auch bekannt als der härteste Teambewerb weltweit, ist ein Event der Sonderklasse. Rund 85 Teams zu je vier Personen haben sich am 14. Dezember 2019 dieser Herausforderung gestellt und sich in den Disziplinen Skibergsteigen, Paragleiten, Mountainbiken und Skifahren im Kampf um die Zeit bewiesen. Darunter auch das Team NORDKAMM. Team NORDKAMM, das sind Wonny, Tom, Patrick und Sebi.

Als wir in Mayrhofen ankamen, wurde uns gleich klar: zwischen all den Profisportler*innen werden wir uns ordentlich ranhalten müssen, um nicht als letztes über die Ziellinie zu stolpern und auch bei der Besichtigung der einzelnen Streckenabschnitte wussten wir sofort, dass das Rise&Fall auf keinen Fall einfach werden würde. Die Piste für die Skibergsteiger*innen und Skifahrer*innen war so steil, dass ein Sturz sowohl im Aufstieg als auch in der Abfahrt das Ende des Rennens bedeutet hätte. Die Wetterverhältnisse für die Paragleiter*innen waren windig und die kalte Luft in den Lungen der Radfahrer*innen machte den Sprint auch nicht einfach.

HARD FACTS RISE&FALL

SKIBERGSTEIGEN:Massenstart (1,7 km bergauf / 430 Hm)
PARAGLEITEN:Nach der Übergabe beim Gasthof Wiesenhof kommt ein Streckenflug zur Ahornbahn (ca. 3,2 km / 430 Hm).
MOUNTAINBIKEN:Übergabe an Mountainbiker im Zielgelände – Hillclimb (3,7 km / 430 Hm) zur Wechselzone Wiesenhof
SKIFAHREN:Nach der Übergabe gilt es die Talabfahrt (1,7 Km / 430 Hm) mit diversen Hindernissen zu bewältigen.

Wir, das Team NORDKAMM, wussten, dass wir nicht um einen Podestplatz mitspielen konnten, aber wir haben uns vorgenommen unser bestmöglichstes zu geben und genau das haben wir gemacht.

Um Punkt 13 Uhr fiel der Startschuss für die Skibergsteiger*innen. Massenstart. Schon vor dem Start lag Wonnys Fokus darin, nicht schon beim Start hinzufallen oder anderen Läufer*innen auf die Skier zu treten. Es galt: 430 Höhenmeter auf 1,7 km in möglichst kurzer Zeit, ohne im Steilhang ins Rutschen zu geraten und zu stürzen, zurückzulegen. All out. Nach 23 Minuten Qual, glücklicherweise ohne Zwischenfälle, übergab Wonny an den Paragleiter Tom.

Tom musste 50 Höhenmeter mit dem Paragleitschirm am Rücken bergauf sprinten, um zum Abflugplatz zu gelangen. Über rutschigen Schnee lief er, so schnell es ihm möglich war, nach oben und schon war er in der Luft. Nach einem super Flug und einer etwas unglücklichen Landung kam Tom unbeschadet unten im Zielgelände an. Dort musste er noch einmal bergauflaufen und eine Runde durchs Stadion sprinten, um dann an Patrick, den Radfahrer, zu übergeben.

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EQUIPMENT FÜR DAS RISE&FALL EVENT

Bei diesem Event der Sonderklasse kommt man ins Schwitzen – ganz klar. Schnell umziehen und die nassen Sachen in den Dry Bag packen, damit dein restliches Zeug trocken bleibt.

  • 5, 10 oder 15 L Fassungsvermögen
  • wasserdicht
  • in grau oder blau erhältlich

Nach einem kurzen Sprint zu seinem Rad strampelte Patrick eisern bergauf, um dort an das letzte Teammitglied zu übergeben. Patrick hatte 3,2 Kilometer mit 430 Höhenmetern hinter sich zu bringen. Die Verhältnisse der Straße waren gut und wenig rutschig. Nach 29 Minuten kam er oben an.

Einmal abklatschen und schon rannte Sebi mit den Skiern in der Hand los, um über die wahnsinnig steile Piste hinunter ins Ziel zu rasen. Aber ein Red Bull Event, wäre kein Red Bull Event, wenn sich nicht auch die Skifahrer*innen am Ende einer Herausforderung stellen müssten. Am Ende der Skipiste musste noch ein Hindernisparcours bezwungen werden. In voller Montur und den Skiern in der Hand. Knappe 5 Minuten war Sebi am Weg und dann war das Rise&Fall auch schon wieder zu Ende.

Unser Fazit: Wir haben unser Ziel, unbeschadet und nicht als letzte zu finishen erreicht. Trotz Anstrengung, Mühe und ein bisschen Qual, hatten wir vier auch Spaß. Für das nächste Jahr nehmen wir uns ein paar schnellere Einheiten im Vorfeld vor, um unsere Zeit zu verbessern. Das Rise&Fall ist ein guter Messstab, um sich mit der internationalen Spitze zu vergleichen. Noch ist Luft nach oben, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden 😉

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HIER SCHREIBT: Wonny Keil

Trailrunning ist meine größte Leidenschaft. Ich liebe die Berge, das Gelände, steile Anstiege und schöne Trails im Abstieg. Beim Laufen kann ich meine Seele baumeln lassen und meinem Körper Gutes tun. Im Laufe der Jahre habe ich mir immer größere Ziele gesteckt und erreicht. Und ich habe gelernt: Der menschliche Körper kann so viel mehr leisten, als wir es uns vorstellen können!