Open Water Tauchkurs – so ist der Ablauf

Raus aus dem Alltag, hinein ins Abenteuer. Die Urlaubszeit nützen viele um neue Sportarten zu erlernen. Tauchen wird als Freizeitsport immer beliebter. In nur wenigen Tagen sind die Grundlagen erlernt und die angehenden Tauchsportler erhalten ihre „Lizenz um mit den Fischen zu fliegen“.

Das erste Mal unter Wasser zu atmen und schwerelos zu schweben. Diesen besonderen Moment vergessen Taucher wohl nie. Vier Tage dauert ein „PADI Open Water Tauchkurs“. Dabei lernen Tauchschüler  wichtige Fertigkeiten und dürfen nach bestandenem Kurs bis in 18 Meter Tiefe tauchen.

Der Ablauf ist unterschiedlich, aber die Kursziele der internationalen Tauchorganisationen wie z.B. PADI, SSI, CMAS und NAUI sind gleich. Das Brevet, so heißt die weltweit gültige Lizenz, wird gegenseitig anerkannt.

QUICK FACTS OPEN WATER TAUCHKURS

Hauptstadt:Phnom Penh
Einwohner:ca. 14,1 Millionen
Währung:Kambodschanischer Riel (KHR).
Aber auch US-Dollar sind üblich und im Grenzgebiet zu Thailand wird ebenso der Thai-Baht benutzt.
Sprache:Khmer
Längster Fluss:
Mekong mit 450 km Länge
Größte Insel:Koh Kong
Küstenlänge:443 km

Zuerst die Theorie

Am ersten Tag beschäftigen sich die Kursteilnehmer hauptsächlich mit der Theorie. An heimischen Seen gibt es keine Sprachbarriere, die Kurse werden in Deutsch abgehalten. Wer seinen Tauchkurs lieber an weiter entfernten Urlaubsorten absolviert, sollte bei der Auswahl der Tauchschule auf die Unterrichtssprachen achten. In beliebten Tauchregionen, wie z.B. am Roten Meer in Ägypten oder in Thailand, beschäftigen manche Tauchschulen  deutschsprachige Instruktoren. Wer Englisch spricht, findet in jedem Tauchgebiet eine große Auswahl an Tauchbasen.

Die ersten praktischen Übungen

Die ersten Übungen absolvieren Tauchschüler in tropischen Gebieten meist direkt im Meer, im kühlen Mitteleuropa starten die praktischen Übungen im Pool. Übungen, die am ersten Tag in den Lehrvideos schwierig aussehen, sind am zweiten Tag unter Wasser zu meistern: Die Tauchermaske mit Wasser füllen und wieder ausblasen, einige Meter ohne Maske tauchen oder Tarierweste und Flasche unter Wasser abnehmen und wieder anziehen. Die Übungen sind am Anfang nicht ganz einfach, aber es klappt.

Was passiert, wenn die Luft unter Wasser ausgeht oder der Atemregler aus dem Mund fällt? Das sind zwei der vielen Fragen, die sich Anfänger stellen. Nach und nach werden diese Situationen unter Wasser geübt und die Kursteilnehmer bekommen immer mehr Vertrauen in das Equipment.

Das Wichtigste beim Tauchen  ist ständig zu atmen und nicht in Panik zu geraten. Eine Erkältung bedeutet übrigens Tauchverbot, denn der Druckausgleich ist dann nicht mehr ordentlich möglich. Das kann zu gefährlichen Situationen führen.

PRODUKTTIP:

Schütze am Strand oder auf dem Tauchboot dein Equipment vor Nässe, Sand und Feuchtigkeit mit den ultraleichten Dry Bags in drei Größen.

Der Tauchschein ist erst der Anfang

Mit einem Tauchschein eröffnen sich neue, faszinierende Möglichkeiten für Abenteuer während des Urlaubs. Wer Tauchen nur einmal ausprobieren möchte, kann die Unterwasserwelt  auch bei einem Schnuppertauchgang entdecken. Meist zeigt sich schnell, ob man vom Tauchfieber gepackt wird. Und dann steht der Erkundung der Unterwasserwelt nichts mehr im Wege.

“Abenteur für alle!” – Trete unserer Community bei und like uns doch auf Facebook!

Gerhard Liebenberger Schnorcheln Galapagos

HIER SCHREIBT: Gerhard Liebenberger

Reisen ist Teil meines Berufs. Ich reise mehrere Monate im Jahr durch Europa und in ferne Länder. Über meine Reiseeindrücke berichte ich in Blogs, Reportagen und Printmedien. Für das NORDKAMM Magazin berichte ich über spezielle Abenteuerreisen, die mich besonders beeindruckt haben. Meinen OpenWater Schein habe ich auf den Andemanen in Indien gemacht.