Mit dem Fahrrad durch die USA

Mit dem Rad durch die USA

Sebastian ist kein Sportler und hat noch nie etwas Vergleichbares gemacht. Jetzt will er mit dem Fahrrad durch die USA fahren – von New York nach San Francisco. Eigentlich wollte er vor Beginn seines Masterstudiums in Architektur nur eine längere Reise machen. Nun verlässt er ganz bewusst seine Comfort Zone und steht vor einem großen Abenteuer.

Wir als NORDKAMM lieben solche Stories und unterstützen ganz bewusst einen aktiven Lebensstil. Deshalb haben wir auch keine Sekunde gezögert Sebastian bei seiner Fahrradtour der ganz besonderen Art zu unterstützen.

Lest hier Sebastians Bericht über seine große Challenge:

QUICK FACTS ZU SEBASTIANS ABENTEUER “Mit dem Fahrrad durch die USA”

Wie lange ist die Strecke?ca. 8.000 km, von New York nach San Francisco
Wann findet die Reise statt?Von April bis voraussichtlich Ende September
Wie finanziere ich die Reise?Ersparnisse und Sponsoring
Wo werde ich schlafen?Couchsurfing / Zelt / Motels

„Der Weg ist das Ziel“

Eine Redensart die man immer wieder hört. Doch was bedeutet dieser Ausspruch noch in unserer heutigen Zeit? In Zeiten in denen der Weg meist daraus besteht, dass man in der überfüllten Bahn sitzt und auf sein Handy starrt oder mit dem Auto über die Autobahn brettert, hat diese Redewendung an Gewicht verloren.
Anders empfinde ich dies wenn man zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist. Selbst bekannte Wege erscheinen in neuem Licht wenn man sie nicht nur durch die Scheibe sieht. Man entdeckt ein Detailreichtum der Welt, welches einem zuvor verborgen blieb.
„Der Weg ist das Ziel.“ Was aber wenn dieser Weg ungewiss ist und länger als jeder Weg, den man je zuvor zurückgelegt hat? 8000 km lang um genau zu sein. Dann wird aus einem Weg ein Abenteuer und eine Herausforderung.

Von der Brooklyn Bridge bis zur Golden Gate Bridge

Genau das ist mein Plan. Ich möchte mich der Herausforderung stellen Amerika auf meinem Rad zu durchqueren. Von der Weltmetropole New York an der Ostküste bis nach San Francisco im sonnigen Kalifornien. Mein Weg führt mich vorbei an den Niagara Fällen, den großen Seen, den Feldern des mittleren Westens, über die Wüste Arizonas bis hin zu den Hollywood Hills und noch weiter.

Diese Reise möchte ich alleine bewältigen. Bevor ich im Herbst dieses Jahres jedoch mein Masterstudium antrete möchte ich diese einmalige Gelegenheit nutzen mein Leben um dieser bedeutende Erfahrung zu bereichern. Ich habe noch nie eine vergleichbare Reise auf mich genommen. Doch gerade die Herausforderung ist es, die mich reizt. Ich möchte neue Erfahrungen sammeln. Ein Satz den man viel zu oft hört um ihn noch ernst zu nehmen. Doch ich denke, dass dies eine Erfahrung ist, die mein Leben nachhaltig beeinträchtigen kann und die ich unter keinen Umständen missen möchte.

Sebastian, was hat dich zu diesem Abenteuer gebracht? Hattest du mehrere Ideen oder war von Anfang an klar, dass du mit dem Fahrrad durch die USA möchtest?

“Ich wusste, dass ich die Zeit vor meinem Master für eine längere Reise nutzen möchte, ich hatte jedoch keine konkreten Pläne. Die Vereinigten Staaten haben mich schon lange fasziniert. Eine Reise in die USA ist aber auch sehr teuer. Um Geld zu sparen, kam mir die Idee mit dem Fahrrad zu reisen. Sobald ich diesen Gedanken hatte, war ich sofort von der Idee gefesselt und war mir sicher, dass es das ist was ich machen möchte.”

Bereitest du dich speziell darauf vor?

“Ich habe versucht so oft wie möglich Fahrradtouren zu machen und habe natürlich für kürzere Strecken auf andere Verkehrsmittel verzichtet. Allerdings hatte ich nicht sehr viel Zeit. Daher habe ich mir vorgenommen, an allen Tagen, an denen ich nicht mit dem Fahrrad unterwegs war, 100 Liegestützen zu machen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich dabei nicht immer konsequent war.”

Was nimmst du alles an Equipment mit?

“Selbstverständlich bin ich in Sachen Equipment eingeschränkt. Ich kann nur mitnehmen, was in die Fahrradtasche passt. Ich beschränke mich also auf das Nötigste an Kleidung und Ausrüstung. Natürlich werde ich ein Zelt mitnehmen um immer einen günstigen und vor allem flexiblen Schlafplatz zu haben.”

PRAKTISCH FÜR DEINE FAHRRADTOUR:

Auf einer mehrtägigen Fahrradtour (es muss ja nicht gleich quer durch die USA sein) hast du nicht viel Platz und unnötiges Gewicht willst du auch vermeiden. Wenn du für deine Übernachtungen dann noch einen Schlafsack dabei haben musst, ist POLLUX, unser ultraleichter Schlafsack mit nur 700 g, dein perfekter Begleiter.

Worauf freust du dich am meisten? Was schreckt dich am meisten?

“Gleich zu Beginn erwartet mich ein persönliches Highlight – New York. Ich war schon seit meiner Kindheit fasziniert von Wolkenkratzern und der Big Apple ist daher schon lange ein Traumziel für mich. Doch genauso freu ich mich darauf in den Westen der USA zu kommen, die Wüste und die Canyons zuerkunden. Eben eine Landschaft, die so ganz anders ist als die, die wir in Europa gewohnt sind. Genau hier liegt wohl auch die größte Herausforderung und der Teil, vor dem ich am meisten Respekt habe. Nicht nur die Landschaft ist anders, sondern auch das Klima. Die zu erwartende Hitze gepaart mit der Tatsache, dass das Zentrum der USA nur dünn besiedelt ist, die Wege zwischen Ortschaften also sehr lange sein können, sorgen schon für ein leichtes Unbehagen. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass ich ohne größere Probleme ans Ziel kommen werde.”

Das wird ein spannendes Abenteuer für Sebastian und wir wünschen ihm nur das Beste dafür. Sicher wird es Momente geben, wo Sebastian lieber gemütlich am Badesee liegen würde, aber trotz der Strapazen wird er dieses Erlebnis nie missen werden. Hut ab vor dieser Challenge. Wir halten euch auf dem Laufenden. Und vielleicht bewegt es den ein oder anderen dazu, selbst mal wieder das Rad auszupacken und auf Auto oder Öffis zu verzichten. Vielleicht zu einer Fahrt zum Badesee? 🙂

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HIER SCHREIBT: Sebastian Hahn

Wie alt bin ich? 22 Jahre

Woher komme ich? Karlsruhe

Was mache ich beruflich? Ich beginne im Herbst mein Masterstudium in Architektur

Bin ich Sportler? Nein, ich suche lediglich nach einer Herausforderung.

Bin ich Fotograf? Nein, aber ich weiß mit den mit zu Verfügung stehenden Werkzeugen zu arbeiten.

sebastian